Treffpunkt Architektur Niederbayern und Oberpfalz
 
 

 
 

 
 

 

 
24.2.2010 - Amberg: Eröffnung Ausstellung BDA-Regionalpreis

Eröffnung der Wanderausstellung zum BDA Regionalpreis  Niederbayern -  Oberpfalz 2009

Gut hundert interessierte Gäste begrüßte Alfred Lanzinger zur Vernissage in der Alten Feuerwache in Amberg. Der Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Wolfgang Dandorfer zitierte Frau Regierungspräsidentin Brigitta Brunner mit deren Aussagen zur Regionalausstellung. "Die ausgestellten Projekte der Architekten beweisen, dass es eine neue Qualität des Bauens in der Oberpfalz gibt, die die regionale Baukultur in unserem Land voran bringt."

Er stellte in seinen weiteren Ausführungen die Frage: "Gibt es eine regionale Baukultur und brauchen wir diese?" Die Antwort aus seiner Sicht war, dass Architektur leider in unserer immer mehr globalisierten Zeit ebenfalls sehr international geworden sei, versehen mit einem Hinweis auf das Baugeschehen in Arabien und China und dass wir deshalb mehr denn je eine regionale Architektur bräuchten, welche von Landschaft, Klima und Tradition beeinflusst sei. Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer erwähnte in diesem Zusammenhang das von Lanzinger geplante Stadtmuseum, in welchem die Ausstellung stattfindet, als gelungenes Beispiel für modernes Bauen in historischer Umgebung.

Abschließend zitierte Dandorfer nochmals Regierungspräsidentin Brigitta Brunner: "Die Ausstellung soll Mut machen, neue Wege zu gehen."

Der BDA-Kreisvorsitzende Niederbayern-Oberpfalz Johannes Berschneider informierte dann über den Grundgedanken der Regionalausstellung, die Herangehensweise und die Preisträger. "In Kanada eifern die Sportler aller Welt um Medaillen, in Hollywood gibt es Oscars für die besten Filme. Aber wer lobt eigentlich ein gelungenes Haus? Wer würdigt eine starke Architektur inmitten aller Mittlelmäßigkeit. Wer verleiht mutigen und fortschrittlichen Bauherren einen Preis?" Diese Fragen stellte der Kreisvorsitzende und selbst Preisträger zu Beginn seiner Ausführungen. Man müsse schon lange und genau suchen, um solche Auszeichnungen zu finden, vor allem würde auf regionaler Ebene hochwertige Architektur sehr selten ins verdiente Rampenlicht gesetzt, so Johannes Berschneider, und genau deshalb gebe es den Regionalpreis des Bundes Deutscher Architekten. Als Stichwort sei beim 3. Regionalpreis "Wachstum" gestanden, denn das Teilnehmerfeld sei wieder ordentlich angewachsen. 55 Bauten aus Niederbayern und der Oberpfalz, Niederbayern war mit 36 Projekten deutlich "stärkste Fraktion". Entsprechend der Teilnehmerzahlen aus den jeweiligen Regierungsbezirken würden sich denn auch die Anerkennungen niederschlagen.

Die gesamte Arbeit im BDA sei nur möglich mit Kolleginnen und Kollegen, welche sich neben der Büroarbeit zusätzlich engagieren, um für Baukultur und Architektur zu begeistern, um die breite Öffentlichkeit für qualitätsvolles Bauen zu gewinnen. Er freue sich, dass mit den Kollegen Lanzinger und Wochnick nun auch im Raum Amberg die architektonische Landkarte kein "weißer Fleck" mehr sei.

Alfred Lanzinger kündigte auch die Weiterführung des erfolgreich begonnenen ArchitektOurbusses in Amberg für den Herbst an. Ausserdem, so Lanzinger, würde BDA-Kollege Roland Wochnik die Aktion " Architektur macht Schule" in Amberg starten.

Die anschließenden Diskussionen und angeregten Gespräche mit den die Ausstellung vorbereitenden Architektenkollegen Berschneider, Lanzinger und Wochnick und den zahlreichen Gästen mit hohem Gesprächs- und Informationsbedarf zeigt, dass der BDA mit seinen Ideen und Veranstaltungen auf dem richtigen Weg ist.

 

 

 




 

 
  

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