Treffpunkt Architektur Niederbayern und Oberpfalz
 
 

 
 

 
 

 

 
11.12.2010 - Von steilen Hängen und luftigen Höhen im Vorarlberg

Erfolgreicher Abschluss der BDA Herbstreihe Architektur & Baukultur 2010  mit dem Werkbericht von

Andreas Cukrowicz, Cukrowicz Nachbaur Architekten, aus Bregenz, Österreich

"Von steilen Hängen und luftigen Höhen"

 

Andreas Cukrowicz aus Bregenz referierte über "luftige Höhen und steile Hänge" zum Abschluss der Herbstreihe 2010 von Architektur & Baukultur in Neumarkt i.d.Opf. In der vollen Eventhalle des Museums für historische Maybach-Fahrzeuge begeisterte der Österreicher Architekt das Publikum mit hochklasssigen Beispielen der Vorarlberger Architekturwelt.

"Man muss die Orte aushorchen"

Mit diesem Zitat aus einem Buch beschrieb Cukrowicz die Annäherung an seine Projekte, die Entwicklung seiner Entwürfe. "Der Architekt muss die Menschen verstehen, die hier leben". Für den gebürtigen Vorarlberger ist das in seiner Heimat kein Problem. Zumal man bei der Vorarlberger Szene von regionaler Architektur spricht. Zusammen mit seinem Partner Nachbaur hat Cukrowicz aber schon länger einen hervorragenden Ruf, der inzwischen wie die Projekte selbst weit über die Region Vorarlberg hinaus reicht. Zahlreiche Preise dokumentieren den Erfolg von Cukrowicz-Nachbaur Architekten.

Die Verbundenheit zur Region zeigte sich bei den vorgestellten Bauten auch in der Wahl der Materialien. So setzen die beiden Architekten, wissend dass es funktioniert, mit viel Mühe und Engagement beispielsweise unbehandelte Weißtanne in Schul- oder Bäderprojekten um. Die Holzoberflächen sollen nicht nur optisch wirken, so Cukrowicz, sondern das schöne sei, dass man die Materialien spüren und riechen kann. Das sich Tradition und Moderne nicht widersprechen müssen, zeigten auch vorgestellte Wohnhäuser, die historische Architektursprache zeitgemäß übersetzt in Neubauten zitieren und nutzen.

Überhaupt sei das Dreieck Architekt – Bauherr – Handwerker die Grundlage für qualitätsvolle Architektur, so Cukrowicz. Wenn nur eines der Glieder schwach ist oder keinen Ehrgeiz zeigt, kann kein gutes Gebäude gelingen.

Die Erfahrungen der historischen Architektur erkennen und nutzen, für heutige Ansprüche und Bedürfnisse übersetzen. Dass mit diesem Credo wundervolle Architektur gelingt, die ohne marktschreierische Schnörkel auskommt, bewies an diesem Abend Andreas Cukrowicz ausgezeichnet mit starken Bauten aus dem Vorarlberg: von der kleinen Bergkapelle bis hin zum mehrgeschossigen Schulgebäude.




 

 
  

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